Vielfalt lernen – Inklusion von Anfang an! [Sponsored Video]

Beautiful sand dunes located on "Wadi Awes" on Akakus mountains chain in the libyan desert . Wadi Awes is located 90 Km south of Al-Awenat City in Libyan desert.

Seit Neon ganz klein ist, nehmen wir ihn mit auf Reisen. Während das andere Eltern mit Verwunderung erfüllt, war für uns schon vor seiner Geburt klar, dass wir zukünftige Abenteuer, ob nah oder fern, zu dritt angehen würden. Reisen, so sehe ich das jedenfalls, ist die beste Schule, die Neon schon von kleinauf besuchen kann. Ich möchte, dass er in Kontakt kommt mit anderen Menschen, Kulturen und Traditionen. Dass es für ihn selbstverständlich ist, dass es verschiedenes Aussehen, Meinungen und Lebensformen gibt. Dass er Offenheit und Toleranz lernt. Der Blick über den Tellerrand soll für ihn kein Ausnahmezustand sein, sondern etwas ganz Natürliches. So lange Neon noch im Toddleralter ist, gestalten wir als Eltern den Löwenanteil von dem, was für Neon „normal“ ist, seine Sicht auf die Welt und den Umgang mit ihr.

Ein Klassenzimmer für Alle? Aktion Mensch steht für Inklusion von Anfang an

In ein paar Jahren wird Neon ein weiteres Klassenzimmer betreten. Eines, in dem Mitschüler warten und ganz neue Abenteuer. Ich selbst kann mich noch an mein pochendes Herz erinnern, als ich mit der Schultüte in der Hand durch die Tür trat und es kaum erwarten konnte, die anderen Kinder kennenzulernen. Momentan wird in den Medien wieder viel über die Schule diskutiert. Das zentrale Thema: die Öffnung des Klassenzimmers für alle, sprich auch für Kinder mit Behinderung. Ich gebe ehrlich zu, dass mich Mutter eines zukünftigen Schulkindes diese Diskussion an vielen Stellen überrascht. Die Frage, die sich mir stellt, ist viel mehr: warum warten wir noch? Statt über das „ob“ würde ich lieber über das „wie“ diskutieren. So wie ich an den Wert von Vielfalt auf Reisen glaube, glaube ich auch an Vielfalt im gemeinsamen Lernen und Aufwachsen. Umso früher im Leben wir damit anfangen Unterschiede zu verstehen, um sie dann dann statt abzulehnen, als normal zu begreifen und wertzuschätzen, umso einfacher wird das Miteinander. Sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen – wir alle haben etwas zu geben. Warum sollten wir uns den Zugang verwehren statt Inklusion von Anfang an zu fördern?

Genau diesen Gedanken teilt auch Aktion Mensch und widmet die aktuelle Kampagne samt cineatischen Video dem gemeinsamen Alltag von Kindern mit und ohne Behinderung. Ein Alltag, in dem Unterschiede normal sind und wir gemeinsam für Inklusion und Vielfalt stehen. Von Anfang an. Denn Zukunft ist das, was wir daraus machen. Richtig? 

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