Ein Roadtrip mit Kindern – mit dem richtigen Auto in den Urlaub

Winter in Spanien, Sommer in Südtirol, wir wissen von unseren letzten Roadtrips genau:Wer mit der ganzen Familie in den Urlaub fahren will, braucht dafür ein Auto, das gleich mehreren Ansprüchen genügt. Autoscout24 hat hierfür einen Artikel veröffentlicht, der erklärt, worauf zu achten ist, wenn man das richtige Familienauto sucht.

Für ein Kind ist die Autofahrt immer eine echte Geduldsprobe. Wer sitzt schon gerne auf einem Kindersitz über mehrere Stunden, darf dabei nicht zappeln oder turnen und soll dazu noch möglichst ruhig sein. Vielen Kids gefällt das nicht und so verhalten sie sich dementsprechend. Sie quengeln, wissen nichts mit sich anzufangen oder versuchen, sich aus ihren Sitzen zu lösen. Um dem entgegen zu wirken, sollten Eltern beim Kauf eines Autos auf die Bedürfnisse ihrer Kinder Rücksicht nehmen und ein familientaugliches Fahrzeug wählen.

Die Karosse entscheidet

Ob ein Familienurlaub zu einem schönen Erlebnis wird, entscheidet sich oftmals bereits auf der Reise. Kommt die ganze Familie entspannt und unkompliziert an ihr Urlaubsziel, dann kann sich diese Stimmung auf die gesamte gemeinsame Zeit auswirken. Wird es hingegen bereits auf der Reise stressig, weil etwa zu wenig Platz vorhanden ist, Zeitdruck entsteht oder die Kleinen sich langweilen, dann nimmt man die daraus entstandene Stimmung häufig auch in den Urlaub mit.

Wer einmal mit dem Auto in den Urlaub gefahren ist, der weiß die Geräumigkeit eines Familienautos zu schätzen. Egal, ob Van, Kombi oder Caddy, die Familienkarosse sollte groß genug sein für Kind und Kegel sowie ausreichend Platz für das Urlaubsgepäck bieten. Neben diesen offensichtlichen Eigenschaften sollte das perfekte Familienauto auch noch über weitere wichtige Ausstattungsmerkmale verfügen.

Foto von Gláuber Sampaio

Sicher in den Urlaub

Natürlich hofft man immer, dass nichts passiert, aber damit der Nachwuchs auch bei einem etwaigen Autounfall sicher und weich in seinem Sitz bleibt, sollten Familienautos über einen sogenannten Isofix-Anschluss verfügen. Dabei handelt es sich um eine Verankerung für Kindersitze, mit der diese direkt am Auto befestigt werden können. Besonders wichtig ist das bei Kleinkindern, die in einer extra Babyschale mitfahren und daher schlecht mit einem 3-Punkte-Gurt gesichert werden können. Aber auch normale Sitze lassen sich mit solchen Steckern befestigen. Dazu gehören beispielsweise die Sitze des Herstellers Britax. Diese verfügen über solche Isofix-Systeme und können daher mit einem simplen Verfahren direkt an der Rückbank befestigt werden. In modernen Fahrzeugen gehören solchen Anschlüsse mittlerweile zur Standardausstattung. Bei älteren Modellen sollte man hingegen darauf achten, dass ein entsprechender Isofix-Anschluss vorhanden ist. Schließlich lässt sich damit die Sicherheit der Kleinen enorm erhöhen.

Foto von Elizabeth Abram

Für Zeitvertreib sollte gesorgt sein

Während einer langen Fahrt sollte auch für die Unterhaltung und den Komfort der Kinder gesorgt werden. Viele Familienautos besitzen daher eine kinderfreundliche Ausstattung. Dazu gehören beispielsweise integrierte Sonnenblenden. Dadurch werden Kinder vor dem blendenden UV-Licht der Sonne geschützt. Besonders für Kleinkinder sind solche Sonnenschutzmaßnahmen wichtig, da sie sehr empfindlich auf UV-Strahlung reagieren können. Als nützlich erweisen sich meist auch Getränkehalter und gummierte Sitzflächen. Dadurch können Kinder unkompliziert Getränke verstauen.

Und auch, wenn mal etwas danebengeht, können Eltern ganz entspannt bleiben, da sich die Flüssigkeit kinderleicht von den Gummioberflächen abwischen lässt. Größere Kinder freuen sich zudem über eine Möglichkeit ihr Tablet im Fahrzeug zu laden oder einen integrierten Display, um ihre Lieblingssendungen während der Fahrt gucken zu können. Solche Entertainment-Systeme findet man allerdings meist nur in besonders modernen Fahrzeugen.

Na dann sollte alles klar sein, oder? Habt ihr weitere Tipps für den nächsten Roadtrip mit den Kleinen?

Foto von Chiawei Lin

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