Oh, Sweetie: Der Kampf gegen Webcam-Sex-Tourismus

Sweety
Man, manche Geschichten gehen einfach unter die Haut. Zwar ist die Sache mit Sweetie schon eine ganze Weile her und euch sicher schon vor Monaten auf Facebook & Co begegnet, aber mir geht sie einfach nicht aus dem Kopf. Weil sie mich so entsetzt.

Wer ist Sweetie? Sweetie ist eine digitale Kreatur, ein zehnjähriges Mädchen von den Philippinen, dass erschaffen wurde, um Menschen auf die Schliche zu kommen, die sich Webcam-Sex kaufen. Webcam-Sex mit Kindern. So wie Sweetie, die den Mädchen nachempfunden wurde, die in ihrer fiktiven Heimat regelmäßig vor dem Rechner sitzen müssen, um fremden Männern, wohlhabenden Männern aus reichen Nationen, Männern, die dafür niemals bestraft werden, gefällig zu sein. Sich auszuziehen, anzufassen, alles mögliche zu tun, was ihrem „Kunden“ gerade so einfällt.

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Sweetie wurde von der Organisation Terre des Hommes in die Welt gesetzt, um genau diese Männer anzulocken. Gut 1.000 Missbrauchstäter aus 71 Ländern konnten so innerhalb von zehn Wochen entlarvt werden. Ihre Gespräche mit Sweetie wurden aufgenommen, alle Informationen an Interpol weitergegeben. Was mit ihnen geschehen ist, ob sie angezeigt und verurteilt wurden, das kann ich leider nirgends herausfinden. Ich hoffe es. Und ich hoffe, dass diese Zahl wächst, denn es gibt wohl noch unzählige Online-Pädophile im Netz.

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Um diese Aktion zu unterstützen und die Verfolgung solch widerwärtiger Menschen zu unterstützen hilft es sicherlich, diese Petition zu unterschreiben. Und Sweeties Geschichte weiter zu verbreiten. Denn das Phänomen Webcam Sex Tourismus ist immer noch zu unbekannt.

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