Die Schultüte – der ewige Fotobegleiter

Unsere Eltern an ihrem ersten Schultag
Unsere Eltern an ihrem ersten Schultag

Zum letzten Weihnachtsfest haben wir von unseren Eltern jeweils unser Einschulungsfoto bekommen. Darf ich vorstellen, Elefantenmädchen und Clown. Vielleicht werden eure Kleinen auch bald eingeschult. Doch zum Glück haben wir ja noch die lieben, langen Sommerferien um uns Gedanken über die Gestaltung und das Innenleben der guten Tüte zu machen. Wusstet ihr übrigens, dass es den Brauch der Schultüte nur in Deutschland und Österreich gibt?

Unsere Eltern an ihrem ersten Schultag

Unsere Eltern an ihrem ersten Schultag

Hier ein kleiner Wiki-Auszug:

Die Geschichte der Schultüte in Deutschland geht bis ins Jahr 1810 zurück. Erste gesicherte Nachweise kommen aus Jena (1817), Dresden (1820) und Leipzig (1836). Dort erzählte man den Kindern früher, dass in dem Haus des Lehrers ein Schultütenbaum wüchse, und wenn die Schultüten groß genug wären, dann wäre es auch höchste Zeit für den Schulanfang.

Grundlage war der Brauch der jüdischen Gemeinden, Kindern zur Beginn ihres an der Tora ausgerichteten Schullebens süßes Buchstabengebäck zu schenken als Erinnerung an das Psalmwort “Dein Wort ist in meinem Munde süßer als Honig”<Psalm><119>,<103>.

Erich Kästner beschreibt in seinen Kindheitserinnerungen “Als ich ein kleiner Junge war” seinen ersten Schultag 1906 in Dresden und seine „Zuckertüte mit der seidnen Schleife“. Als er die Tüte einer Nachbarin zeigen wollte, ließ er sie fallen, und der Inhalt fiel auf den Boden: er „stand bis an die Knöchel in Bonbons, Pralinen, Datteln, Osterhasen, Feigen, Apfelsinen, Törtchen, Waffeln und goldenen Maikäfern“.

Schultüten waren zunächst nur in den größeren Städten bekannt. Erst nach und nach setzte sich der Brauch auch auf dem Lande durch. Anfangs waren es die Paten, die die Tüte überreichten. Heute sind es meistens die Eltern, die ihren Kindern die nur noch selten selbstgebastelte Schultüte mit auf den Schulweg geben. Auch wenn eine Recherche der “Sendung mit der Maus” zu dem Ergebnis kam, der Brauch der Schultüte habe sich erst nach 1950 in Westdeutschland verbreitet, so ergaben genauere Nachforschungen doch deutlich frühere Daten: Aus Kassel sind Schultüten schon seit 1907 belegt.Schultüten sind bis heute hauptsächlich im deutschsprachigen Raum bekannt. (via)

via da.wanda

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Welche Bedeutung diese Schultüte auch dann noch hat, wenn sie längst verstaubt auf dem Schrank liegt, wissen wir auch: Das Einschulungsfoto wird stolz in der Verwandtschaft herumgezeigt, findet seinen Platz an der Family-Wall-Of-Fame und landet dann eines tage unter dem Weihnachtsbaum, damit wir auch in der eigenen Wohnung etwas unsterbliches aus unserer Schulzeit haben. Darum ist es also besonders wichtig eine tolle, individuelle Schultüte zu haben. Und wenn ihr selbst (so wie ich) nicht die allerbesten Bastler seid, gibt es ja zum Glück Plattformen wie daWanda, etsy oder liebe Schwestern die ein geschicktes Händchen dafür haben ;) Tolle, ausführlichere Bastelanleitungen findet ihr aber auch bei Amazon.

Und übrigens: Steffi liegt uns bis heute in den Ohren, dass sie dem süßen Clown auf ihrer Schultüte das eine Auge zuhält. Zurecht! Denn die Schulkinder-Fotografen achten hier leider nicht immer drauf.

Und was packen wir neben Süßkram noch in die Tüte? Hier ein paar Ideen!

Frühstücksbrettchen mit “Schulkind”-Aufdruck. Hier gefunden, für ca. 10 €.

via krima-isa.de

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Gravierte Buntstifte, via etsy für 7,00 €.

via etsy.com

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Alles für die Schulpause gibt es zum Beispiel hier bei Kinderbutt. Hübsche Vesper-Dosen von Hello Kitty oder Spiderman.

Flik Flak Uhr aus der “Preschool Summer” Linie, zu kaufen zum Beispiel hier für rund 40,00 €. Und hier gibt’s die Spiderman Flik Flak Armbanduhr für 32,00 €.

via memmel-online.de

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Und für’s Schulkinder-Zimmer wäre doch diese “Doodle Tafellampe” super. Gefunden hier.

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