Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

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Heute wollen wir den Blick mal auf ein etwas ernsteres, politisches Thema richten. Denn auch dieses betrifft alle Mamis auf der Welt: Heute, am 12. Juni, ist internationaler Tag gegen Kinderarbeit. Jeder unter euch kann sich bestimmt vorstellen wie furchtbar es sein muss, sein Kind in einem Land zu erziehen, in dem Kinderarbeit immernoch zum Alltag gehört. Wie beispielsweise in Bangladesh. Dort arbeiten immernoch mehr als sieben Millionen Jungen und Mädchen in Ziegeleien, Auto-Werkstätten oder als Müllsammler. Für Schule, Freundschaften oder Familie bleibt ihnen wenig Zeit.

 

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Den Alltag als Arbeiter verbringen die Kinder meist um ihre Mütter zu unterstützen. Damit diese nicht mehr alleine für das Essen der Kinder bezahlen müssen. In einem Artikel auf domradio.de wird eines der erschütternden Beispiele aufgezeigt:

“Rahib ist ein schmächtiger Junge mit dünnen Armen und verlorenem Blick. Er muss Geld verdienen, weil seine Mutter, eine Hausangestellte, ihn und die drei Geschwister nicht allein ernähren kann. Der Vater hat die Familie verlassen. “Dank meiner Arbeit muss meine Mutter nicht für mein Essen sorgen”, sagt Rahib, der für seine Plackerei umgerechnet 30 Euro-Cent und drei Malzeiten am Tag erhält. Offiziell ist er Auszubildender, verpflichtet auf 4 Jahre.

Sein Arbeitstag in der Werkstatt – nicht mehr als ein Bretter-Verschlag – beginnt um 10 Uhr und endet selten vor Mitternacht. “Ich spiele gerne Murmeln, aber ich komme nicht dazu”, bedauert Rahib. Auch um zur Schule zu gehen, bleibt dem Zehnjährigen keine Zeit. Sein Wunschberuf? Er zuckt mit den Schultern.”

 

Spielerisch die Welt entdecken, nach der Schule gemeinsam mit den Eltern und den Geschwistern zu Mittag essen, den Nachmittag mit Freunden auf dem Spielplatz verbringen, träumen dürfen, Kind sein ohne den Ernst des Lebens schon von klein auf so spüren zu müssen – das ist für ihn also alles nicht möglich. Und von Prostitution von jungen Mädchen, wie es in vielen Ländern üblich ist, möchte ich gar nicht anfangen. Große Organisationen setzen sich schon lange gegen Kinderarbeit ein. Mehr oder weniger erfolgreich. UNICEF zum Beispiel arbeitet in vielen Ländern an Projekten, die es Kindern ermöglichen sollen, trotz der Arbeit noch zur Schule gehen zu können. Ein Vorhaben, dass sicherlich unsere Unterstützung wert ist.

Unser Bild stammt von der Facebook-Seite www.facebook.com/childlabour.

Show some love, liebe Mamis!

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