Die Entwicklung der Kinder in Bangladesh: Stück für Stück zum Glück [Sponsored]

Wir haben an dieser Stelle schon häufig über die Kinderschutzhäuser für Straßenjungs in Bangladesh berichtet, die im Rahmen der Stück zum Glück Kampagne von Procter&Gamble unterstützt und teilweise neu errichtet werden. Bis zu eine Million Euro soll mit der Aktion gesammelt werden – mit jedem Kauf eines Produkts von P&G bei REWE geht ein kleiner Teil des Erlöses auf das Spendenkonto, und wenn der Bau des zweiten Schutzhauses abgeschlossen ist, wird in den Betrieb und die Unterhaltung des Hauses investiert, steht das Geld für die Verpflegung der Kinder, für Lehrer, Betreuer und Freizeitangebote zur Verfügung. Wir freuen uns, dass das Projekt hier weiter denkt als nur bis zum Hausbau.

Genauso wichtig wie der Blick in die langfristige Zukunft ist aber auch der in die unmittelbare Vergangenheit und Gegenwart. Denn bei der Kindernothilfe und der Dhaka Ahsania Mission (DAM) weiß man: Die Jungs sind zwar jetzt hier in Sicherheit, aber bis sie sich wirklich wohl und sicher fühlen dauert es noch. Schlimme Dinge haben sie teilweise erlebt, die es erstmal zu verarbeiten gilt – und an das Leben in einer Gemeinschaft müssen sie sich auch erstmal gewöhnen.

So erging es auch dem siebenjährigen Samuel, der von Sozialarbeiter Rumi Monat am Bahnhof von Dhaka aufgesammelt wurde. „Er wollte erst nicht mit mir sprechen“, erzählt der Sozialarbeiter. „Ich musste ihm Zeit geben, damit er merken konnte, dass ich nichts Böses von ihm will.“ Der Halbwaise, der nach dem Tod seiner Mutter auch von seinem Vater verlassen wurde, lebte seit seinem vierten Lebensjahr auf der Straße. Niemand kann und will sich vorstellen, wie er jahrelang am Bahnhof von Dhaka überlebt hat. Jetzt ist er im Schutzhaus angekommen – und lernt langsam aber sicher, was es heißt, ein Kind zu sein und eine Familie zu haben.

Die Lehrer wissen, dass es nicht leicht ist, wenn neue Kinder im Schutzhaus ankommen. „Es ist nicht so, dass sie gleich glücklich sind und dankbar jeden Tag im Klassenraum sitzen!“, erzählen sie. Auf der Straße sind die Jungs ohne Regeln aufgewachsen, im Schutzhaus gibt es gewisse Routinen und sie müssen lernen, auf ihr neuen „Brüder“ Rücksicht zu nehmen. Die Betreuer helfen ihnen dabei – aber am besten helfen sich die Kinder untereinander. „Wenn ein Junge neu ankommt, gehe ich immer zu ihm und spreche mit ihm“, sagt der zwölfjährige Muhammed. „Samuel hat die ersten Tage sein Essen immer so reingeschlungen. Ich habe ihm aber erklärt, dass er Zeit hat und dass er am Mittag und am Abend wieder Essen bekommt. Und am nächsten Tag auch.“

Kleine Schritte auf dem Weg zum Glück. Es geht nur Stück für Stück. Vertrauen, Routinen, Zuhause, Gesundheit. Die Basis fürs Lernen – nicht nur von Wissen, sondern auch von Lebenswerten: Moral, Respekt, Vertrauen, das sind die Dinge, die die Kinder hier neben Mathe und Schreiben lernen.

„Ich habe mich sehr verändert, seit ich hier lebe“, erzählt der zwölfjährige Reza. „Ich schätze die Bildung. Und das ist jetzt meine Familie. Ich fühle mich wohl und bin dankbar, dass die Kindernothilfe mir die Möglichkeit gibt hier zu leben.“

Lasst uns gemeinsam die Aktion Stück zum Glück unterstützen!


Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Procter&Gamble und REWE.

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