Sofalektüre: Mamabeat von Saralisa Volm

Kinder. Chaos. Glück. Das fasst wohl perfekt zusammen, was die meisten Mütter in den ersten Jahren mit Nachwuchs empfinden, oder? Und genau darüber hat jetzt Saralisa Volm in ihrem neuen Buch „Mamabeat“ geschrieben. Über die Mischung aus Lego, Sex und Gin auf Eis, die ihr Leben als junge Mutter tagtäglich für sie bereithält. Die Schauspielerin ist ungeplant schwanger geworden, aber sie scheint es nicht zu bereuen.

Viel mehr soll das Lesen ihres Buchs Lust machen, Mama zu werden. Frau zu bleiben. Und alles mit einem Augenzwinkern zu sehen. Man kann nicht alles richtig machen, also hat man am besten Spaß dabei, auch mal Fehler zu machen. „Schluss mit Perfektionismus und Spielplatzmelancholie“ heißt es auf dem Buchrücken, „Eigensinn, Stil und Kreativität sind gefragt, um bei allem Elternsein man selbst zu bleiben.“ Na, das klingt mir doch mal nach einer gesunden Einstellung!

Einen tollen Post über ihr Buch und die grundlegende Idee dahinter hat Saralisa auch auf Glowbus geschrieben, ein Auszug daraus:

„Wenn es um Kinder geht, behaupten viele eindeutig definieren zu können, wie Dinge zu sein haben. Stillen oder Nichtstillen? Wickeln oder Windelfrei? Familienbett oder Kinderzimmer? Gläschen oder Rohkost? Kita oder Hausfrau? Alleinerziehend oder mit einem Gestörten verheiratet? Meistens gibt es für beide Seiten gute und fundierte Argumente. Die Kämpfe werden jedoch emotional geführt, mithilfe der Schlechte-Eltern-Keule die über den Köpfen der Kontrahenten geschwungen wird. Peng! und schon trifft er Dich, der versteckte Vorwurf aus dem Hinterhalt. Rabenmutter-Alarmglocken.
Ich halte nicht viel davon. Ich glaube, dass es beim Elternsein Bullshit-freie-Zonen braucht, Orte an denen Raum für differenzierte Betrachtung und Individualität bleibt. Ich nehme mir heraus Dinge anders zu machen und nicht bevormundet zu werden und das sollten alle Eltern tun (dürfen). Ich denke es ist an der Zeit aufzuhören auf politischer und gesellschaftlicher Ebene bestimmte Lebensformen zu bevorzugen. Wer schaukelt das Kind? Wer verdient das Geld? Wer hängt die Wäsche auf? Völlig egal! Klärt das selbst. Hauptsache ihr schlagt Euch nicht die Köpfe ein.“

mamabeat2

Das Buch mit dem lustigen Cover ist ab sofort in jeder gut sortierten Buchhandlung zu erhalten – oder auch hier. Und natürlich gibt es Mamabeat auch als Ebook!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.